Sternstunden März

Hallo wunderbare Lesewesen, schön seid ihr da.

Der März ist an mir vorbeigesaust, wie der Ponyexpress. Keine Ahnung, wo die Zeit hingegangen ist.

Diesen Monat habe ich fast nichts geschrieben, da ich zu sehr mit dem Korrekturlesen meines Manuskripts beschäftigt war, also fällt die „Geschrieben“ Rubrik weg.

Ich durfte dafür drei Bücher anderer Autoren testlesen und mein Feedback geben. Es ist schön sich mit anderen kreativen Köpfen auszutauschen und an ihrer Passion teilzuhaben.

Apropos Passion: Meine Bücher Schatten und Finsternis aus der Trilogie, Die Legende von Fin sind immer noch als Taschenbuch oder E-Book auf Amazon und bei anderen Buchhändlern eures Vertrauens erhältlich.

Gelesene Bücher:

Bartimäus, das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud

Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, da mir die Vorstellung von Zauberern gefiel, die keine eigene Zauberkraft haben, sondern Dämonen beschwören müssen, nach streng festgelegten Regen, da das sonst schief geht. Die Handlung selbst, war ganz okay, nicht immer ganz schlüssig. Aber es ist ein Buch für 12-13-jährige, da erwarte ich nicht alle Feinheiten von politischen Manövern und Intrigen wiederzufinden. Bartimäus, war sympathisch, frech und trickreich. Nathanael hingegen war ein egoistischer Rotzlöffel, den ich sehr abstossend fand. Trotz Nathanael lässt sich mit der Geschichte ein unterhaltsamer Nachmittag verbringen.

Das Päckchen

Franz Hohler

Ein bisschen Krimi, etwas Geschichte, mit einem Schuss Abenteuerroman. Der Schreibstil wirkt so umständlich und trotzdem so mühelos mit sehr viel schweizerischem Lokalkolorit. Die Geschichte zieht einen in Bann und man muss einfach wissen, wie es weitergeht. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen.

Anzahl getrunkener Kaffees: 84

Zitat des Monats:

Zitat des Monats

Liebling des Monats:

Namen für Romanheldinnen und -helden

Ich tue mich unendlich schwer mit der Namensgebung. Kein Wunder, auch, wenn ich ein tolles Buch lese, in dem die Protagonisten unglaublich prätentiöse oder seltsam buchstabierte Namen haben, rege ich mich sofort über die ganze Geschichte auf. Ich weiss, unfair.

Idealerweise möchte ich meinen Romanfiguren weniger Nerv tötende Namen geben oder zumindest solche, die natürlicher klingen. Selbstverständlich bringe ich das nicht hin. Spätestens nachdem das Manuskript geschrieben ist, kann ich den Namen nicht mehr hören.

Ich dachte mir, das muss auch einfacher gehen. Also habe ich Gevatter Google zu Rate gezogen und etwas Tolles gefunden:

https://de.fakenamegenerator.com/

de.fakenamegenerator.com
Angemeldete Benutzer können die komplette So­zi­al­ver­si­che­rungs­num­mer ansehen und ihre falschen Namen speichern, um später zu nutzen.

Ja, ich weiss Generatoren für Namen gibt es viele. Aber dieser hier ist etwas ganz Besonderes.

Der generiert nicht nur einen Vor- und Nachnamen, spezifisch für eine Land, sondern gleich eine Adresse, ein Geburtsdatum, einen Job, Automarke, Finanzen, Kreditkarte, Lieblingsfarben, Beruf, Firma, Blutgruppe, etc.

Das ist eine schier endlose Quelle für Inspirationen und deswegen mein Liebling des Monats. Allerdings will ich mir nicht vorstellen wofür Nicht-Schriftsteller eine solche Datenbank brauchen.

3. Hinweis auf das Geheimprojekt:

  1. Das Buch kommt ohne Drachen und Magie aus.
  2. Es spielt in der heutigen Zeit in Zürich.
  3. Der Protagonist studiert Medizin.

So das war mein Rückblick auf den März. Allen die neu zu uns gestossen sind: Willkommen. Und allen anderen: Vielen Dank, dass ihr noch da seid.

Ihr alle verleiht meinen Büchern Flügel.Ihr verleiht meinen Büchern Flügel