Technik ist keine Magie

Hallo wunderbare Lesewesen, schön seid ihr da.

Niemand ist ohne Fehler. Das gilt auch für Bücher und Filme.

In der «Das geht nur im Film» Rubrik will ich nicht Filme kritisieren oder jedes Versehen aufbauschen. Vielmehr geht es darum die Fehler aufzuzeigen, die immer wieder vorkommen und so unsere Ansichten über die Welt verfälscht haben oder einfach nur noch nerven.

Heute stelle ich euch meine Top 3 vor zum Thema Technik ist keine Magie:

  1. Magische Bildbearbeitung:
    In fast allen Serien und Filmen, können verpixelte, zweidimensionale Bilder von einer Überwachungskamera mit ein bisschen auf der Tastatur herumhämmern augenblicklich verbessert und sogar räumlich gedreht werden. Kein Bild ist da je zu klein oder zu verschwommen, um nicht in eine gestochen scharfe Aufnahme des Verdächtigen vergrössert zu werden. Das grenzt an Zauberei. Im echten Leben, kann man viel aus Fotos herausholen und den Kontrast etwas verbessern. Aber wo keine Auflösung da ist, ist einfach keine Auflösung da.
  2. Hacker:
    Übers Hacken in Filmen ist schon sehr viel geschrieben worden und trotzdem sehen wir all die alten Stereotypen immer wieder. Rasend schnelles Tippen und gleichzeitiges Schwatzen (versucht das mal).
    Überwinden von hochsicheren Systemen innert Sekunden, schneller als ich «Hack dieses System für mich» in mein Handy eintippen könnte.
    Die Statuszeile von «90% Hacking complete».
    Der obligate binär Code, der unlesbar schnell über den Bildschirm flackert und nicht zu vergessen, das Piepsen, Surren und Knarren der Computer, die wie Modems aus den 80ern klingen.
    Ja, ich bin kein Hacker, aber ich kann mir vorstellen, dass man dafür mehrere Konverter, Webpages, Scripts, etc. braucht sowie stundenlanges Testen und Anpassen. Somit erscheint mir keines dieser Dinge im Film sinnvoll.
  3. Datenschutz?
    In Serien oder Filmen zeigen Polizeidatenbanken bei einer Suche kurz das Bild jeder polizeidienstlich erfassten Person an, bis sie dann bei der richtigen stehenbleibt. Ja sieht effektvoll aus. Im echten Leben jedoch würden wir das aus Datenschutzgründen nicht tun dürfen, auch in den USA nicht. Ausserdem würde so ein Feature die Suchfunktion verlangsamen – auf Schneckentempo. Ressourcen sind begrenzt.

Sind euch diese technischen Magiekunststücke oder Ungenauigkeiten auch schon in Filmen oder Serien aufgefallen? Kennt ihr noch weitere Beispiele, die ich nicht erwähnt habe?

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